Becher sind das klassische Trinkgefäß und sogar schon aus vorgeschichtlicher Zeit bekannt. In modernen Tagen sind ihre Formen und Materialien vielfältig geworden. Für unterwegs wurde der einfache Pappbecher oder Plastikbecher entwickelt, der inzwischen ebenso vielfältige Erscheinungsformen hat. Nicht erst seit der zunehmenden Verbreitung von Coffee Shops wurde der Pappbecher als Becher für Heißgetränke zum Mitnehmen zum Coffee To Go Becher weiterentwickelt. Damit Leute mit wenig Zeit, die viel unterwegs sind, vor allem mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf dem Weg zur Arbeit, ihre bevorzugte Kaffee-Spezialität genießen können, bieten Coffee Shops aber auch Bäckereien, Konditoreien, FastFood-Ketten oder Kioske das beliebte Heißgetränke in vielen Variationen zum Mitnehmen an. Dafür hat sich die amerikanische Bezeichnung Coffee to go durchgesetzt. Der Kaffee wurde dabei zunächst in einfachen Papp- oder Plastikbechern verkauft, die allerdings einige Nachteile hatten. Durch die dünne Wand des Bechers, konnte man ihn bei heißen Getränken nur oben am Rand halten, das Getränk kühlte schnell aus und durch den fehlenden Deckel konnte der Kaffee leicht herausschwappen, die Kleidung verschmutzen oder die Hand verbrühen. Daher kamen die Hersteller schnell auf die Idee, die Becher an die speziellen Ansprüche von Coffee to go anzupassen. Pappbecher wurden aus extra starkem Karton hergestellt, der den Kaffee warmhält und die Finger vor Hitze schützt. Auch Becher mit Doppelwand, aus Styropor oder gerippten Material kamen auf den Markt. Als Ergänzung hat der Coffee to go-Becher einen Plastikdeckel mit Trinköffnung erhalten, der dicht abschließt. So bleibt der Kaffee nicht nur länger heiß, er kann auch nicht überschwappen und man kann mit dem Becher schnell unterwegs sein. Einige Modelle haben zudem Papphenkel. Weitere Ergänzungen zu den Wegwerf-Bechern sind Tragehilfen, in denen mehrere Becher einfach transportiert werden können sowie Rührstäbchen aus Plastik oder Einzelportionen Zucker. Für kalte Kaffeegetränke sind die Becher häufig statt aus Karton aus durchsichtigem Plastik und mit Deckeln, die eine Öffnung für einen Strohhalm enthalten.
Viele Kaffee-Händler drucken auf ihre Coffee to go-Becher eigene Werbung auf.
Die Becher für den Kaffee unterwegs gibt es inzwischen in zahlreichen verschiedenen Größen. Der kleinste Becher hat ein Fassungsvermögen von grade einmal 100 Milliliter und ist speziell für Espresso gedacht. Die meisten Becher fassen dagegen 200 bis 300 Milliliter und enthalten Kaffee, Cappuccino oder Milchkaffee. Für extragroße Kaffees gibt es Becher, die einen halben Liter fassen.
Aber auch der althergebrachte Plastikbecher ist noch nicht verschwunden. Ihm begegnet man meist, wenn man Kaffee an Automaten zieht.
Umweltfreundlich, sehr wärmeisolierend und in der Regel absolut dicht abschließend sind Thermobecher für Coffee to go. Sie können sogar mit Inhalt geschlossen in der Tasche transportiert werden, ohne dass etwas ausläuft. Viele Menschen, die häufig unterwegs Kaffee trinken, schaffen sich die Thermobecher für den Dauergebrauch an und verwenden ihn oft auch zuhause, um den Kaffee lange heiß genießen zu können. Diese Becher sind wie die Wegwerf-Modelle inzwischen in vielen Größen, Designs und Preisklassen zu finden.

